Erfolgreicher Auftakt der ersten Jugendkonferenz

Erste JuKon in Meckenbeuren

Rund 40 Jugendliche und junge Erwachsene sind am Freitag, 2. Februar 2018 der Einladung von Gemeinde und Jugendreferat gefolgt und haben Ideen gesammelt, wie Jugendliche künftig bei kommunalpolitischen Themen stärker beteiligt werden können und wo es generell Verbesserungsbedarf für Jugendliche in der Gemeinde gibt. Nils Kaeding vom Jugendreferat hieß alle Beteiligten im Kulturschuppen willkommen und stellte das Team vom Jugendreferat mit Ralf Schwaiger, Stefan Janezic, Manuela Mayer und Praktikantin Diana Gedo vor. Moderiert wurde die Jugendkonferenz von Diplom Sozialpädagoge Udo Wenzl.

„Heute ist ein besonderer Tag, denn heute stehen die Jugendlichen von Meckenbeuren im öffentlichen Interesse und sollen auch künftig die Zukunft Meckenbeurens ein Stück weit mitgestalten“, freute sich Bürgermeisterin Elisabeth Kugel, dass so viele zur ersten Jungendkonferenz gekommen waren. Wurden in den Vorjahren bereits Kinder- und Jugendliche der örtlichen Grundschulen in Form der „Gemeindedetektive“ beteiligt, so standen nun die Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren im Fokus. „Als Jugendliche und junge Erwachsene habt ihr das Recht an Entscheidungen der Gemeinde beteiligt zu werden. So steht es in § 41a der Gemeindeordnung“, erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Kugel. „Dies ist eine spannende Herausforderung und erfordert Durchhaltevermögen, deshalb ist es dem Gemeinderat wichtig, dass ihr Begleitung bekommt durch das Team vom Jugendreferat und Udo Wenzl“,  sagte sie verbunden mit dem Wunsch nach einem guten Austausch und guten Gesprächen zwischen den Generationen. „Je früher man miteinander in Kontakt kommt, desto besser wird der Dialog“, bestätigte auch Udo Wenzl aus seiner langjährigen Erfahrung.

In sieben Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Jugendlichen anschließend mit den Stärken und Schwächen der Gemeinde und wie die Beteiligungsstruktur künftig fest verankert werden kann. Das Ergebnis war erfreulich, denn im Großen und Ganzen leben die meisten Jugendlichen gern in Meckenbeuren und fühlen sich dort wohl. Insbesondere der Grillplatz an der Schussen, das Jugendcafé, die Einkaufsmöglichkeiten am Kim-Center, das Vereinsleben, die Radwege und die „tolle Bürgermeisterin“ wurden gelobt. Schwächen sahen die Jugendlichen bei der Busverbindung und dass Meckenbeuren kein Freibad hat, keinen MC Donalds und wenig Klamottenläden. Insbesondere wünschten sie sich einen überdachten Platz, an dem sich Jugendliche treffen könnten. „Toll wäre auch, wenn ein solcher Jugendplatz mit Tischtennisplatte, Grillstelle und Sitzbänken ausgestattet wäre“, erklärten sie bei der anschließenden Gesprächsrunde, an der die Vertreter von Gemeinderat und Verwaltung teilnahmen.

Von allen Fraktionen waren Vertreter anwesend und zeigten sich allesamt begeistert. „Glückwunsch für diese intensive und konstruktive Arbeit“, lobte Anette Kramer (Freien Wähler). „Ich bin positiv überrascht, macht weiter so und macht Werbung dafür bei anderen Jugendlichen, denn das Gespräch ist wichtig“, erklärte Anita Scheibitz (CDU). „Ich finde es gut, dass ihr das Thema aktiv vorantreibt“, sagte auch Sebastian Hanser (SPD) und empfahl als erstes und zeitnah die Beteiligungsstruktur weiter auszuarbeiten. „Lasst euch nicht zu sehr einschränken in eurer Fantasie, denkt etwas größer und sammelt weiterhin Ideen und stellt ein Konzept auf“, legte er den Jugendlichen nahe. „Danke, dass ihr euch heute die Zeit genommen habt, wendet euch auch in Zukunft an uns, wir haben immer ein offenes Ohr“, sagte Annette Mayer (BUS). Als Ergebnis dieser ersten Jugendkonferenz wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, bestehend aus etwa 20 Jugendlichen und Bürgermeisterin Elisabeth Kugel sowie Vertreter aller Fraktionen im Gemeinderat, dem Jugendreferat und der Verwaltung. Bereits Mitte Februar kommt diese Arbeitsgruppe zusammen, um die Vorschläge und Ideen weiter zu entwickeln.

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