Jahresbericht 2025:  Als Gemeinde handlungsfähig bleiben

Der Jahresbericht liegt im Rathaus aus  

7 500 Exemplare des Jahresberichtes werden in diesen Tagen an die mehr als 14 000 Bürgerinnen und Bürger Meckenbeurens, Kooperationspartner und Interessierte verteilt. Am 30. Januar stellt Bürgermeister Georg Schellinger den Rückblick auf die vergangenen 12 Monate beim Bürgerempfang im Bildungszentrum – zu dem alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde herzlich eingeladen sind - vor. Im Rathaus liegen ab 2. Februar ebenfalls Exemplare zum Mitnehmen aus.

 Fokus auf Bauprojekten

Das Jahr 2025 endete für die Gemeinde Meckenbeuren so, wie es begonnen hatte – mit dem Fokus auf umfangreiche Bauprojekte, die im Jahresbericht detailliert vorgestellt werden: Kurz vor Jahresende erhielt die KiTa Hegenberg, der Ersatzneubau für die fünfzig Jahre alt KiTa Liebenau, ihre Betriebserlaubnis und der Umzug fand statt. Jedes Kind kann in Meckenbeuren ab dem vollendeten ersten Lebensjahr in den Kindergarten gehen – das gibt Eltern Sicherheit und macht die Gemeinde als Lebensmittelpunkt attraktiv.

Entscheidend vorangekommen ist die Kommune im Wohnungsbau. Mehrere Baugebiete, auch mit sozial gebundenem Wohnraum, unter anderem am Blumenweg/Hauptstraße werden entwickelt. Fast 7 000 Menschen arbeiten in Meckenbeuren. Um die Wirtschaft vor Ort weiter zu stärken, stellte die Gemeinde mehrere Flächen in der Schillerstraße und im Gewerbegebiet am Flughafen zwei bereit. Einen wichtigen Meilenstein erreichten die Planungen zur Ostumgehung für die B 30. Mit der Umweltverträglichkeitsprüfung, die Mitte Dezember startete, kommt die Gemeinde ihrer Vision näher, dass täglich 22 000 Autos und 850 LKW aus der Ortsmitte verschwinden.

 Barrierefreie Bushaltestellen

Der barrierefreie Umbau von Bushaltestellen in der Haupt- und in der Moosstraße ist abgeschlossen. Damit endeten Baustellen, die viele Bürgerinnen und Bürger belastet haben. Andere Straßen bleiben von Beeinträchtigungen berührt, weil fortwährend in die Zukunft der Gemeinde investiert wird. Große Vorhaben laufen planmäßig wie die Sanierung des Hochbehälters in Hirschach oder der Um- und Neubau der Pumpwerke und Wasserleitungen. Nahezu 100 Prozent aller Haushalte in Meckenbeuren sind an das Schmutzwassernetz angeschlossen – eine enorme Verbesserung nicht zuletzt für die Umwelt.

Nach dem schweren Hochwasser des Jahres 2024 renovierte die Gemeindeverwaltung im zurückliegenden Jahr etliche kommunale Gebäude – zusätzlich zu vielen anderen Bauprojekten. Sie intensivierte den Hochwasserschutz durch Mauern, Pumpen und Wälle.  Viele Bürgerinnen und Bürger informierten sich in zwei von der Gemeinde organsierten Fortbildungen zu individuellen Vorsorgemaßnahmen für Starkregen und Hochwasser. Mit Experten und dem Gemeinderat wurde über die die Verlagerung des Schulstandortes Kehlen an einen überschwemmungssicheren Platz diskutiert. Wesentlich ist dabei, für die Nachnutzung des Schulstandortes ein tragfähiges Konzept zu entwickeln. Als Reaktion auf das Hochwasser haben sich Städte und Gemeinden im Schusseneinzugsgebiet sowie das Regierungspräsidium Tübingen zu einer Solidargemeinschaft zusammengeschlossen. Angeregt durch diese Schussenkonferenz wurden Rückhalteräume im Oberlauf des Flusses überprüft. Weil dortige Maßnahmen keine wirkliche Entlastung für Meckenbeuren bringen, wird 2026 der technische Hochwasserschutz – also Dämme – forciert.

 Für alle Generationen

Eine wachsende Zahl an Pflichttätigkeiten forderte Meckenbeuren – wie viele andere Gemeinden - finanziell heraus. Gleichzeitig haben prägende Ereignisse für die Demokratie, wie die vorgezogene Bundestagswahl und der zweite „Tag der Demokratie“, das Jahr bestimmt.

Inmitten dieser Entwicklungen hat sich der starke Zusammenhalt der Gemeinde untereinander, der sich auch in einer lebendigen Vereinslandschaft zeigt, erneut bewährt. Als Ergebnis der kommunalen Arbeit für älter Werdende wurde unter anderem der Wegweiser für Senioren neu konzipiert und gedruckt. 14 neue Haltestellen entstanden für das BürgerMobil. Das stärkt die Mobilität in allen Generationen. „Viel ist erreicht worden - das gibt uns Zuversicht“, unterstrich Bürgermeister Georg Schellinger anlässlich der Vorstellung des Jahresberichtes. „Wir wollen als Kommune handlungsfähig bleiben und weiter unser Zusammenleben gestalten. Dafür sind die Erfolge des letzten Jahres eine gute Basis.“

 

Nach dem 30. Januar wird der Jahresbericht 2025 zusammen mit den Gemeindenachrichten an alle Haushalte kostenlos verteilt. Interessierte können weitere Exemplare im Rathaus abholen oder auf der Homepage unter www.meckenbeuren.de (Rubriken „Aktuelles“ oder „Unsere Gemeinde“) digital lesen.

 

 

BU: Das Jahr 2025 war für die Gemeinde Meckenbeuren geprägt von vielen ermutigenden Begegnungen, abwechslungsreichen Veranstaltungen der über 100 Vereine und einer Vielzahl großer Bauprojekte.