Miteinander Meckenbeuren – was schon immer galt, wird 2026 zum Leitmotiv 

Georg Schellinger blickt zurück auf ein Jahr voll inspirierender Begegnungen und schaut optimistisch in die Zukunft

280 Gäste kamen am vergangenen Freitag ins Bildungszentrum Meckenbeuren zum Bürgerempfang. Als Ehrengäste begrüßte Bürgermeister Georg Schellinger unter anderem das Mitglied des Landtages August Schuler, Bürgermeisterin Regine Rist aus Tettnang und einige Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher aus der Nachbarschaft sowie den Landrat a.D. Lothar Wölfle und die Bürgermeister a.D. Roland Weiß und Elisabeth Kugel. Er hieß außerdem und Mitglieder des Gemeinderates, Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft, aus den Verbänden, den lokalen Vereinen und den Kirchengemeinden, aus dem Jugendrat, den Schulen und KiTas herzlich willkommen.

 

Bauprojekte prägten das Jahr 2025

In den zurückliegenden zwölf Monaten lag der Fokus der Gemeindeverwaltung auf einer Vielzahl von Bauprojekten – im Neu- und Umbau ebenso wie bei Renovierungsmaßnahmen, die im Zusammenhang mit dem Hochwasser 2024 standen, berichtete Schellinger in seiner reich bebilderten Rückschau. Für künftige Bau- und Sanierungsgebiete sowie für Straßenführungen wurden wichtige Planungen vorangetrieben und Entscheidungen getroffen, zeigte sich der Referent zufrieden.

 

Auch im Jahr 2026 bleiben Brücken ein prägendes Thema in der Schussengemeinde. Die Bauarbeiten am Sammeltshofer Steg sollen nach aktueller Planung bis zum Jahresende abgeschlossen werden, verriet der Bürgermeister in seinem Ausblick. Zudem baut das Land Baden-Württemberg eine neue Brücke zwischen Meckenbeuren und Brochenzell, die künftig zahlreiche Vorteile bieten wird – darunter ein höheres Geländer, breitere Gehwege und einen verbesserten Hochwasserschutz. Während der Bauphase – die eventuell bereits im Spätherbst beginnt - sind allerdings umfangreiche Einschränkungen und Umleitungen unvermeidlich. Die Gemeinde wird die Bevölkerung fortlaufend über den Zeitplan und Maßnahmen des Regierungspräsidiums informieren, sobald diese bekannt sind, versprach Schellinger.

 

Wo ein Wille und ein Zusammenhalt sind, entstehen Lösungen

Bürgermeister Georg Schellinger richtete seinen Blick auch auf die finanzielle Lage der Kommunen, die anstehenden politischen Entscheidungen und die Bedeutung lokaler Verantwortung. In seiner Rede machte er deutlich, dass die Handlungsfähigkeit der Gemeinden maßgeblich von stabilen Kommunalfinanzen abhängt, und rief zugleich zu Zuversicht und gemeinschaftlichem Engagement auf. Nur mit freien Mitteln könne das Miteinander gestärkt und der Schwächung der gesellschaftlichen Mitte entgegengewirkt werden, betonte der Bürgermeister. Die aktuellen Haushaltszahlen vieler Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg zeigten, dass nicht eine kurzfristige Delle, sondern ein strukturelles Defizit die Kommunen belaste. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen von Bund und Land, etwa die Verdoppelung der Schulbauförderung oder die Weitergabe von Bundesmitteln an die Kommunen, lassen ihn trotzdem optimistisch in die Zukunft schauen. Besonders hilfreich sei, dass das Sondervermögen mit geringem bürokratischem Aufwand weiterverteilt wird – ein Zeichen dafür, dass Politik auch pragmatisch und lösungsorientiert handeln kann.

Mit Blick auf die Landtagswahl am 8. März erinnerte der Bürgermeister daran, dass die politischen Entscheidungen in Stuttgart direkte Auswirkungen auf die lokale Ebene haben: „Wir brauchen eine Landespolitik, die weiß, wie sich Entscheidungen vor Ort auswirken.“ Zugleich verstand er die Wahl als Einladung zu demokratischer Mitgestaltung. Demokratie, so betonte er, lebe nicht von Zustimmung allein, sondern vom lebendigen Austausch unterschiedlicher Meinungen und von Verantwortung füreinander.

Deshalb möchte Schellinger das Jahr 2026 unter ein zentrales Leitmotiv: „Miteinander Meckenbeuren“ stellen. Dieses Motto seine eine Haltung, kein Slogan: „‚Miteinander Meckenbeuren‘ heißt, wir schauen zuerst auf das, was uns verbindet. Wir warten nicht, dass andere Lösungen präsentieren, sondern bringen uns selbst ein.“

In Zeiten gesellschaftlicher und finanzieller Herausforderungen sei Zusammenhalt wichtiger denn je. Meckenbeuren, so der Bürgermeister, zeichne sich durch Nähe, Engagement und Gemeinschaftssinn aus – und genau darin liege die Stärke der 14.000-Einwohnergemeinde: „Wenn wir Verantwortung teilen und Vertrauen stärken, dann müssen wir die Zukunft nicht vorhersagen. Dann machen wir sie möglich – Schritt für Schritt. Gemeinsam. Hier bei uns in Meckenbeuren.“

Die ganze Rede des Bürgermeisters können Sie hier nachlesen: Rede des Bürgermeisters Georg Schellinger anlässlich des Empfangs für Bürgerinnen und Bürger aus Meckenbeuren 2026

 

Im Anschluss nutzen viele Gäste die Möglichkeit zum Austausch bei Getränken und Fingerfood. Der Dank geht an alle, die zu dem gelungenen Bürgerempfang beigetragen haben: an das Team der Gemeindeverwaltung, die Hausmeister der Grundschulen und Bildungszentrums und die Band „Blue Notes“ der Musikschule.

 

 

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Pressekontakt Gemeinde Meckenbeuren

Claudia Beltz

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