„Wir haben viel investiert – das hat sich ausgezahlt“

Die Gemeinde Meckenbeuren hat in den letzten vier Jahren sieben Millionen Euro Zuschüsse erhalten  

Felix Kaestle, © Felix Kaestle

Sieben Millionen Euro Zuschüsse hat die Gemeinde Meckenbeuren seit 2022 für Anschaffungen und Bauvorhaben erhalten. Das Geld stammt sowohl aus Fördermitteln des Bundes als auch des Landes Baden-Württemberg. „Wir haben in den letzten vier Jahren wirklich viel investiert.“, erläutert Bürgermeister Georg Schellinger die hohe Summe. „Das ist uns dank unseres engagierten Teams in der Verwaltung gelungen, das viele Projekte mit großem Einsatz und Engagement zusätzlich zum Tagesgeschäft vorbereitet und begleitet hat.“

Für etliche dieser Investitionen habe die Gemeinde sich um Zuschüsse aus verschiedenen Fördertöpfen bemüht. Nicht nur bei der Beseitigung der Hochwasserschäden zahlten sich diese Bemühungen aus. Das habe die Gemeinde nicht zuletzt auch dem Regierungspräsidium Tübingen und dem Landratsamt des Bodenseekreis zu verdanken, die diese Anträge stets unterstützt haben, so Schellinger. Für laufende Projekte sind weitere dreieinhalb Millionen zu erwarten, sodass die Gemeinde für die nahe Zukunft mit mehr als zehn Millionen Euro Fördergeldern rechnet.

Fördergelder für Allein im Jahr 2026 gab es bisher 554.000 Euro finanzielle Hilfe aus öffentlichen Kassen für den Anbau an die KiTa Brochenzell und die Brücke Kehlen. Weitere knapp 0,25 Millionen Euro sind aus dem Ausgleichsstock, für den Hochwasserschutz in Kehlen und rd. 0,6 Millionen Euro für den Neubau des Sammletshofer Stegs aus LGVFG-Mitteln zu erwarten. Für die Sanierung und die Umgestaltung der Wilhelm-Schussen Schule, den Neubau der Brücke Brochenzell sowie Hochwassereinsatzkosten werden weitere 948.000 Euro beantragt.

Fördergelder für Bau- und Straßenbauvorhaben, Kindergärten, Schulen, Feuerwehr und Hochwasserschutz

Das hilft der Gemeinde Meckenbeuren, für ihre Bürgerinnen und Bürger in kommunale Struktur zu investieren, Schulen und Kindergärten zeitgemäß zu entwickeln und die Verkehrsadern der Gemeinde zu erhalten und zu sanieren. „Die Zuschüsse zu unseren vielfältigen Projekten sind für uns als Gemeinde insbesondere in diesem Jahr nicht zuletzt ein Zeichen dafür, dass die Landesregierung die finanziellen Probleme aller Städte und Gemeinden zumindest wahrgenommen hat. Dies ersetzt jedoch nicht die Einhaltung des Konnexitätsprinzips – wer bestellt sollte auch bezahlen“, unterstreicht Bürgermeister Schellinger. Fördergelder erhielt die Gemeinde unter anderem für Bau- und Straßenbauvorhaben, Investitionen im Bereich Bildung und Betreuung, für die Freiwillige Feuerwehr und im Bereich Hochwasserschutz sowie Hochwasserfolgen-Beseitigung. Für Letzteres hat sich die Gemeinde zum Beispiel auch um Förderungen aus dem europäischen Sozialfonds beworben.

Allein über 360.000 Euro wurden zwischen 2022 und 2026 für die Anschaffung von neuen Fahrzeugen für die Feuerwehr bewilligt. Für Bauprojekte wie am Feuerwehrhaus Meckenbeuren, der Energiezentrale des Bildungszentrums Meckenbeuren oder für die Unterbringung von Flüchtlingen hat die Gemeinde Meckenbeuren mehr als 1,2 Millionen Euro Fördergelder erhalten. 

KiTa-Bauprojekte wie der Neubau der KiTa an der Schussen, der KiTa Hegenberg sowie Maßnahmen in Langenreute oder Brochenzell wurden und werden mit über 1 Million Euro vom Land Baden-Württemberg gefördert. Für den Hochwasserschutz, Einsatzkosten und Präventionsmaßnahmen können insgesamt fast 1,2 Millionen öffentlicher Gelder eingeplant werden. 

Die Schulen in Meckenbeuren erhalten - Gelder aus dem Digital- Pakt eingerechnet - über eine dreiviertel Million Euro. Für Straßen- und Brückenbau-Maßnahmen wie den barrierefreien Umbau der Bushaltestellen, den Neubau der Brücke Kehlen, des Sammletshofer Stegs oder der Brücke Brochenzell oder die Endabrechnung des 2019 fertig gestellten Lückenschlusses der Daimlerstraße rechnet die Gemeinde insgesamt mit 4,6 Millionen Euro an Zuschüssen. Aus dem Landessanierungsprogramm sind bisher 900.000 Euro zugesagt.