U20-WM-Finalistin aus Meckenbeuren kehrt mit persönlicher Bestzeit und Platz fünf nach Hause zurück

Mit einer herausragenden sportlichen Bilanz kehrt die 19-jährige Rebekka Feirle von der U20-Weltmeisterschaft aus Eugene (USA) nach Meckenbeuren zurück. Bei ihrem WM-Finale über 400 Meter Hürden verbesserte die Meckenbeurer Leichtathletin der LG östlicher Bodenseekreis ihre persönliche Bestzeit gleich um mehr als eine Sekunde – von 57,43 auf 56,39 Sekunden – und sicherte sich damit einen großartigen fünften Platz im WM-Finale.
Auch in der deutschen 4x400-Meter-Staffel stellte Feirle ihre Klasse unter Beweis. Nur rund eine Stunde nach ihrem Einzel-Finale ging sie als Schlussläuferin an den Start und verhalf dem deutschen Quartett ebenfalls zu Platz fünf.
Empfang am Bahnhof
Nach ihrer Rückkehr wurde Rebekka Feirle am Dienstagnachmittag am Bahnhof in Meckenbeuren von Ersten stellvertretendem Bürgermeister Stefan Amann im Namen der Gemeinde begrüßt.
Damit möchte die Gemeinde ihre besondere Anerkennung für die herausragende Leistung der jungen Sportlerin zum Ausdruck bringen. Der fünfte Platz bei einer Weltmeisterschaft, die persönliche Bestzeit und die starke Leistung in der Staffel sind ein großartiger Erfolg – für Rebekka Feirle persönlich, aber auch für ihren Verein und ihr Trainerteam.
Ehrenamt schafft die Grundlage für Spitzenleistungen

Rebekka Feirle wird von ehrenamtlichen Trainern des TSV Meckenbeuren trainiert. Sie begleiten ihre sportliche Entwicklung seit Jahren und investieren dafür neben Beruf und Alltag viel Zeit und Engagement.
Gerade deshalb ist ihr Erfolg auch ein beeindruckendes Beispiel dafür, was ehrenamtliches Engagement im Sport möglich macht. Hinter einer internationalen Spitzenleistung stehen nicht nur Talent und Trainingsfleiß, sondern auch Menschen, die Woche für Woche auf dem Sportplatz stehen, Trainingspläne erstellen, begleiten, motivieren und an die Athletinnen und Athleten glauben.
Eine Sekunde schneller – und damit deutsche Leichtathletik-Geschichte

Mit ihrer Zeit von 56,39 Sekunden verbesserte Feirle nicht nur ihre persönliche Bestmarke. Sie unterbot auch den seit 2009 bestehenden württembergischen U20-Rekord und kam bis auf drei Zehntelsekunden an den 30 Jahre alten deutschen U20-Rekord von Ulrike Urbansky heran.
In der ewigen deutschen U20-Bestenliste über 400 Meter Hürden rückte Feirle damit auf Platz vier vor.
Besonders beeindruckend: Trotz der Belastung durch ihr Einzel-Finale stellte sie sich anschließend noch in den Dienst der deutschen Staffel. Als Schlussläuferin lief sie eine starke Zeit und bewies damit erneut ihre Leistungsfähigkeit und ihren Teamgeist.
Herzlich willkommen zurück in Meckenbeuren, Rebekka!
Bildunterschrift
Die Gemeinde Meckenbeuren gratuliert Rebekka Feirle herzlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg. Ein besonderer Dank gilt dabei auch den ehrenamtlichen Trainern des TSV Meckenbeuren, die Rebekka auf ihrem sportlichen Weg begleiten und damit einen wichtigen Beitrag zu ihrer Entwicklung leisten.
Stefan Amann, Erster stellvertretener Bürgermeister gratulierte: „Die Gemeinde freut sich, dich heute am Bahnhof persönlich begrüßen zu dürfen, und wünscht dir, deinem Trainerteam und der LG östlicher Bodenseekreis weiterhin viel Erfolg, Freude am Sport und viele weitere schnelle Zeiten.“
