Ersatzneubau der Brücke über die Schussen in Brochenzell


Das Regierungspräsidium Tübingen beginnt im August mit den Vorarbeiten zum Ersatzneubau der Brücke über die Schussen in Brochenzell. Die Brücke im Zuge der Landesstraße L 329 wurde im Jahr 1961 errichtet und entspricht nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen. Der Ersatzneubau ist aufgrund von festgestellten Tragfähigkeitsdefiziten und der Verwendung von spannungsrisskorrosionsgefährdeten Spannstählen sowie des allgemeinen Bauwerkszustandes der bestehenden Brücke erforderlich. Zum Jahresbeginn wurden bereits die Bäume zur Freimachung des Baufeldes entnommen. Nach erfolgter Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen beginnen nun im August die vorbereiten Arbeiten für den Ersatzneubau. Zunächst wird der Behelfssteg über die Schussen für den Rad- und Fußverkehr hergestellt. Damit bleibt die wichtige Verbindung für den Fuß- und Radverkehr zwischen den Ortsteilen Brochenzell und Meckenbeuren während der Bauzeit erhalten. Mit dem Abbruch der alten Brücke wird voraussichtlich im Oktober 2026 begonnen. Die Bauzeit für die Gesamtmaßnahme beträgt rund achtzehn Monate.

Verkehrsführung

Im August kommt es zeitweise zu Beeinträchtigungen des Fahrzeugverkehrs auf der L 329 während der Bauarbeiten zur Herstellung des Behelfsstegs über die Schussen und den notwendigen Angleichungen an den Bestand. Ab Oktober ist es dann notwendig die L 329 im Bereich der Baustelle zu sperren. Der Verkehr wird dann großräumig umgeleitet. Aus Richtung Meckenbeuren führt die Umleitung über die B 30 nach Buch und Kehlen, weiter über die K 7725 nach Hirschlatt und Ailingen sowie über die L 328a bei Blankenried zurück zur L 329 nach Brochenzell. In der Gegenrichtung erfolgt die Umleitung entsprechend. Dem Rad- und Fußverkehr steht dann der Behelfssteg über die Schussen zur Verfügung. Das Regierungspräsidium Tübingen bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für die mit der Maßnahme zusammenhängenden Beeinträchtigungen.