Surfen mit Glasfaser

Bisher unterversorgte Gebiete in Gemeinde Meckenbeuren ab sofort bestens versorgt 

Es gibt einen Grund zu feiern: Das Glasfasernetz aus dem Breitband-Förderprojekt „weiße Flecken“ des Zweckverbands Breitband Bodenseekreis (ZvBB) wurde am 22. Mai 2026 in Betrieb genommen. 

Rund 42 Monate nach dem Spatenstich für den Breitbandausbau ist es so weit: Die offizielle Inbetriebnahme des Glasfasernetzes in Meckenbeuren markiert den erfolgreichen Abschluss des Förderprojektes.  

Meilenstein im geförderten Breitbandausbau Bodenseekreis 

Das Projekt, das auf modernster Glasfasertechnologie basiert, hat zum Ziel, die sogenannten „weißen Flecken“ – also Haushalte, die bislang mit maximal 30 Mbit/s surfen konnten – zu erschließen. Bereits am 4.12.2024 gingen die ersten Adressen in der Gemeinde online. Ab sofort ermöglicht das millionenschwere, von Bund und Land geförderte Ausbauprojekt den unterversorgten Wohn- und Gewerbeeinheiten in Meckenbeuren, Lochbrücke, Kehlen, Brochenzell, Liebenau und Hegenberg einen deutlich schnelleren Zugang zum World Wide Web (www). 

Konkret bedeutet das: Erschlossene Privathaushalte profitieren jetzt bei TeleData von Datenübertragungsraten bis zu einem Gbit pro Sekunde. Für Gewerbetreibende sind sogar noch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich. „Das Glasfasernetz in der Gemeinde Meckenbeuren stellt das größte Ausbaugebiet innerhalb unserer `weißen Flecken´ Projekte dar. Mit der Fertigstellung wurde ein wichtiger Schritt in Richtung flächendeckende digitale Infrastruktur im 

Bodenseekreis getan“, freut sich Bernhard Schultes, Geschäftsführer des ZvBB. „Vereinzelt befinden sich Anschlüsse zum jetzigen Zeitpunkt noch in der finalen technischen Nachbearbeitung. Diese werden nun aber sukzessive ergänzt und zeitnah ebenfalls in Betrieb genommen“, ergänzt Armin Walter, kaufmännischer Geschäftsführer bei TeleData.  

Turboschneller Projektablauf für turboschnelles Internet  

Als zentraler Projektpartner koordinierte das Stadtwerk am See den Glasfaserausbau in Meckenbeuren. Gemeinsam mit den Tiefbauunternehmen Assbau und Gjocaj baute das Stadtwerk knapp 65 Kilometer Trasse, verlegte 170 Kilometer Leerrohre und erstellte knapp 550 Glasfaser-Hausanschlüsse. „Dank der engen Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten wir den Glasfaserausbau effizient und zuverlässig für die Bürgerinnen und Bürger umsetzen“, sagt Stefan Trick, Leiter Projektierung beim Stadtwerk am See. Nach der Netzübergabe konnte die  TeleData das Netz in kürzester Zeit betriebsbereit machen. Als Bürgermeister der Meckenbeuren zeigt sich Georg Schellinger erfreut über den rasch vorangeschrittenen Breitbandausbau. 

„Internet ist heute so selbstverständlich wie Wasser oder Strom. Mit einem leistungsfähigen Internet werden wir unserer Verantwortung als Gemeinde gerecht und sorgen dafür, dass alle Bürgerinnen und Bürger in Meckenbeuren gleichberechtigt am digitalen Leben teilhaben können. Mit dem Glasfaserausbau stärken wir zudem Meckenbeuren als Standort für Innovation und nachhaltiges Wachstum.“, so Schellinger. 

Hochleistungsfähiges Netz statt „weißer Flecken“  

Die Investitionskosten des gesamten Projekts belaufen sich auf ca. 14 Mio Euro, wobei fast 90 Prozent dieser Summe über Fördermittel von Bund und Land finanziert wurden.  Bei einer Zusammenkunft aller Projektbeteiligten sowie den Fördermittelgebern wurde nun die Inbetriebnahme gefeiert. Hierbei kamen die Vertreter:innen im Rathaus in Meckenbeuren zusammen. Gemeinsam gaben sie mit einem Druck auf den TeleData-Buzzer auch den symbolischen Startschuss für die neu gebaute Dateninfrastruktur. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Knopfdruck jetzt so richtig loslegen dürfen. Die Bürgerinnen und Bürger können von uns starken Service, einmalige Angebote und vor allem turboschnelles Internet erwarten“, so Armin Walter. 

Nach weiß kommt grau  

Doch mit den „weißen Flecken“ ist es in Meckenbeuren noch nicht getan. Die Verantwortlichen sind aktuell bereits an der nächsten Phase des Ausbaus, um noch mehr Haushalte und Unternehmen an das schnelle Internet anzuschließen. Aktuell gilt es die sogenannten „grauen Flecken“ im Rahmen des Förderprojektes auszubauen. Das sind Haushalte mit Internetgeschwindigkeiten von derzeit bis zu 100 Mbit/s. Diese sollen bis Anfang 2027 in Betrieb genommen werden.