75 Jahre: Festakt und einem Schulfest

Die Albrecht-Dürer Grundschule in Meckenbeuren hat ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert

Gäste beim Schuljubiläum unter ihnen die Rektoren der  Meckenbeurer Schulen und der Bürgermeister

Zwei Tage standen Ende Juni Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Meckenbeurer Albrecht-Dürer Schule im Fokus. Am Donnerstagabend blickten Schulgemeinschaft, Gäste und zahlreiche Ehemalige in der Sporthalle gemeinsam auf die Entwicklung der Schule seit ihrer Einweihung im Jahr 1951 zurück.

Rektorin Daria Napolano-Matousek würdigte das Jubiläum als „besonderen Anlass“ und erinnerte an die Anfänge in der Nachkriegszeit. Mit der Eröffnung des Schulgebäudes am 14. Oktober 1951 unter dem ersten Schulleiter Josef Rupp sei ein Ort entstanden, „an dem … Gemeinschaft gelebt wird“. Über 75 Jahre hinweg habe sich die Schule stetig weiterentwickelt und zugleich ihren Kern bewahrt: „Generationen von Schülerinnen und Schülern haben hier nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt, sondern auch Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt erfahren.“

Ein zentrales Element der Feier war das Bühnenprogramm der Schülerinnen und Schüler, die die Geschichte der Schule lebendig werden ließen. Dabei wurden wichtige Entwicklungsschritte sichtbar: die Erweiterung durch ein Hallenbad im Jahr 1961, bauliche Veränderungen und Modernisierungen zwischen 2002 und 2005 sowie der Neubau der mit einem Architekturpreis ausgezeichneten Turnhalle und deren Eröffnung 2019. Auch gesellschaftliche Veränderungen fanden ihren Platz, etwa die zeitweise Nutzung der Halle als Flüchtlingsunterkunft (2016), die von der Schulgemeinschaft als Bereicherung erlebt wurde.

Georg Schellinger spricht vor einer Leinwand auf dem Schuljubiläum

Bürgermeister Georg Schellinger stellte die Bedeutung der Schule für die Gemeinde heraus und ordnete ihre Entstehung in den historischen Kontext ein: „Der Bau dieser Schule war ein Zeichen des Aufbruchs. Die Menschen hatten den festen Willen, ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.“ Schule sei bis heute „ein Versprechen an die nächste Generation, dass Bildung Chancen eröffnet und Kinder ihre Talente entwickeln können“. Zugleich betonte er, dass sich die Albrecht-Dürer Schule stets an neue Anforderungen angepasst habe und ein wichtiger Lern-, Lebens- und Begegnungsort geblieben sei.

Schülertheater auf einer Bühne mit Regenbogen und vielen Grundschülern

Mit Blick auf Aktuelles und Kommendes unterstrich Rektorin Napolano-Matousek die zentrale Rolle der Kinder: „Ich sehe jeden Tag, wie viel Potenzial in unseren Schülerinnen und Schülern steckt – Begeisterung, Mut, Kreativität und Hilfsbereitschaft.“ Schule vermittle nicht nur Wissen, sondern stärke auch Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein. Entscheidend bleibe dabei die Unterstützung durch engagierte Lehrkräfte, Eltern und die gesamte Schulgemeinschaft. Denn die Schule leistet heute mehr denn je einen wichtigen Beitrag dazu, Kinder für Demokratie, Zusammenhalt und ein respektvolles Miteinander in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft zu stärken.

Beim Schulfest am Freitagnachmittag feierten Familien, Lehrer und Gäste auf dem Schulgelände siebeneinhalb Jahrzehnte Bildung in der Ortsmitte. Möglich waren die beiden Festtage dank der unermüdlichen Vorbereitungsarbeit von Eltern und Schulteam, aber auch dank der Sponsoren Möbel Block GmbH, Raiffeisenbank Oberteuringen-Meckenbeuren und Sparkasse Bodensee. Vielen herzlichen Dank!