Strom

Online-Check hilft beim Stromsparen

Die Ausstattung deutscher Haushalte mit elektrischen Geräten nimmt zu – und damit steigen oftmals auch Stromverbrauch und -kosten. Doch viele Verbraucher wissen weder genau, wie viel Geld sie für ihren Strom ausgeben, noch dass sich bis zu 25 Prozent der Stromkosten bequem einsparen lassen. Mit dem kostenlosen Online-Stromsparcheck der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) können Verbraucher auf der Internetseite www.stromeffizienz.de in wenigen Minuten herausfinden, wie und wo sie ihre Stromkosten am Besten senken können.

Die Bedienung des Stromsparchecks ist einfach: Schritt für Schritt macht der Nutzer zunächst Angaben zu Jahresstromverbrauch, Ausstattung, Nutzungsdauer und -häufigkeit elektrischer Geräte in seinem Haushalt. Die Eingabe kann jederzeit gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Im Anschluss erstellt der Stromsparcheck einen Überblick über den persönlichen Stromverbrauch und die größten Einsparpotenziale.

Der Stromsparcheck gibt Verbrauchern für alle Haushaltsbereiche konkrete Tipps. Denn Einsparmöglichkeiten gibt es viele: schaltbare Steckerleisten installieren, Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen oder Energiesparfunktionen an Computer und Waschmaschine aktivieren. Wer bereits beim Kauf eines neuen Geräts auf Energieeffizienz achtet, spart zudem dauerhaft. Wird zum Beispiel eine zehn Jahre alte Kühl-Gefrierkombination durch ein modernes Gerät der höchsten Effizienzklasse A++ ersetzt, kann die Haushaltskasse um rund 55 Euro pro Jahr entlastet werden.

http://www.energieagentur-bodenseekreis.de/

http://www.rw-bodensee.de

Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft – EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG – getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert. In den Landkreisen Ravensburg, Biberach, Friedrichshafen und Sigmaringen hat die örtliche Energieagentur das regionale Projektmanagement der Initiative EnergieEffizienz für private Haushalte übernommen.

 

Beleuchtung

Angenehmes Licht und das mit einem Bruchteil der Energie, die eine Glühlampe verbraucht.

Sparlampen kommen mit einem Fünftel des Stromverbrauches einer Glühlampe aus und halten bis zu achtmal länger. Daher rentiert sich der höhere Preis nach kurzer Zeit.

Schalten Sie das Licht aus bei Abwesenheit. Häufiges Ein- und Ausschalten ist bei Markenfabrikaten kein Problem mehr, bei Billigprodukten allerdings schon. Gute Fabrikate werden durch eine Vorheizfunktion geschützt. Die Stiftung Warentest empfiehlt, zwischen Aus- und Einschalten zwei Minuten Zeit zu lassen, da die Elektronik das Schalten in warmem Zustand nicht gut verträgt.

Halten Sie die Allgemeinbeleuchtung sparsam, helles Licht gezielt am Ort der Sehaufgaben benützen.

Installieren Sie Bewegungsmelder und Dämmerungsschalter für die Außenbeleuchtung

Bei Halogenlampen zumindest IRC-Typen wählen, wenn kein Austausch durch Energiesparlampen möglich ist.

Reinigen Sie die Beleuchtung regelmäßig.

Etwa zehn Prozent des Stromverbrauchs in privaten Haushalten fällt auf die Beleuchtung, davon lässt sich ein Drittel bis die Hälfte einsparen.

 

Kochen und Backen

Für elektrische Kochplatten geeignetes Kochgeschirr verwenden (Sandwichboden oder wärmegedämmte Kochtöpfe)

Keinen großen Topf für kleine Speisemengen benutzen, Topf- und Pfannengröße müssen mit dem Kochplattendurchmesser weitgehend übereinstimmen.

Topfdeckel verwenden, im geschlossenen Topf gart alles mit wenig Wasser (1-2cm hoch) energiesparend im Dampf. Geschmack und Vitamine bleiben besser erhalten.

Sparsam mit Wasser umgehen, denn Gemüse, Kartoffeln, Eier  müssen beim Garen nicht von Wasser bedeckt sein.

Bei lang kochenden Gerichten können Dampfdrucktöpfe rund 50 Prozent Kochenergie und Zeit sparen.

Auftauen im Kühlschrank spart zweimal Energie: erst kühlt das Gefriergut das Kühlschrankinnere, danach ist es auf dem Herd schneller zu erwärmen, oder die Tiefkühlkost bzw. Fertiggerichte in der Mikrowelle zubereiten,

Die richtige Betriebstemperatur wählen, abschalten vor Ende der Koch- oder Backzeit und die Restwärme nutzen.

Backofen nicht zu lange vorheizen.

Für spezielle Aufgaben sind Wasserkocher, Kaffeemaschine mit Thermoskanne, Eierkocher, Toaster und Mikrowellengerät stromsparender als Herd oder Backofen

Ist ein Gasanschluss vorhanden, dann Gasherd kaufen.

Induktionsfelder und Ceranfelder benötigen weniger Strom.

Backöfen mit Heißluft sind energiesparend. Die notwendigen Temperaturen liegen ca. 10 Prozent niedriger als bei Herden mit Ober- und Unterhitze.

 

Kühlen und Gefrieren

Stellen Sie das Gerät an einem möglichst kühlen, trockenen und gut belüfteten Ort auf, niemals direkt neben der Heizung. In Haushalten mit großem Platzbedarf fürs Kühlen und Gefrieren ist es überlegenswert, in der Küche den Kühlschrank (ohne Gefrierfach) aufzustellen und die Gefriertruhe im kühlen Keller zu platzieren. Ein um ca. 10 C° kühlerer Standort reduziert den Strombedarf von Gefriergeräten um etwa 20 %.

Kühlschrank und Gefriertruhe nur kurz öffnen.

Nur abgekühlte und gut verpackte Speisen kühlen und einfrieren.

Mindestens einmal im Jahr reinigen, vorher abtauen (Gebrauchsanweisung

Achten Sie beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auf die Energieklasse. Modelle der Klasse A sparen über die lange Nutzungsdauer der Geräte Energie und somit Geld. Welche Geräte hinsichtlich des Energieverbrauchs zu den marktbesten gehören, erfahren Sie im Internet unter spargeraete-vkw-at

 

TV, PC & Co

TV, PC & Co - achten Sie bereits schon beim  Kauf auf die Energieeffizienz. Über 10 Prozent des privaten Stromverbrauchs gehen auf die Rechnung der Elektronikgeräte, die auch nach dem Abschalten noch Strom ziehen.

Beim Kauf von Geräten der Unterhaltungselektronik oder fürs Büro, wählen Sie Modelle mit niedrigen Verbrauchswerten in der Betriebsbereitschaft. Zudem stellen Sie mit geeigneten Steckdosenleisten mit Schalter sicher, dass diese Geräte außerhalb der Nutzungszeiten nach Möglichkeit vom Netz getrennt sind.

Schalten Sie die Geräte bei längerer Pause, am Ende eines Fernsehabends, oder das Fax sowie Kopierer im Büro über`s Wochenende und erst recht vor dem Urlaub ganz ab.

Für jene, die beim Videorekorder von Timer-programmierter Aufnahme keinen Gebrauch machen, ist die Uhrzeit unwichtig. Das Gerät kann dann außerhalb der Betriebszeiten stromlos gemacht werden.

Bei SAT-Empfänger ist eine komplette Abschaltung am Gerät vielfach gar nicht möglich. Hier hilft nur Netzstecker ziehen, eine schaltbare Steckdosenleiste einsetzen.

Prüfen Sie doch einmal mit einem Stromcheck bei sich zu Hause nach! Wie viel Ihre Geräte genau verbrauchen, können Sie mit einem Strommessgerät bestimmen. Viele Verbraucherzentralen und Energieversorgungsunternehmen verleihen solche Messgeräte.Wäsche trocknen

Der preiswerteste und umweltschonendste Trockner ist die Wäscheleine im Freien oder bei Regen drinnen im Trockenraum. Wer jedoch einen Wäschetrockner braucht, hat die Wahl zwischen mehreren Typen.

Ablufttrockner saugen Umgebungsluft an und führen sie erwärmt durch die Wäsche, wo sie Feuchtigkeit aufnimmt, anschließend pusten sie die feuchte Warmluft nach außen. Sie benötigen einen Stromanschluss und eine Abluftleitung nach drauen.

Kondensationstrockner benötigen nur einen Stromanschluss. Feuchte warme Luft wird hier in einem Teil des Geräts abgekühlt, wobei die Feuchtigkeit kondensiert und in einem Behälter gesammelt oder gleich ins Abwasser geleitet wird.

Schleudern Sie die Wäsche vor dem maschinellen Trocknen mit mind. 1.200U/min.

Das Programm "bügeltrocken" spart gegenüber dem Programm "schranktrocken" rund 15 % Strom.

Immer möglichst gleichartige Gewebe zusammen trocknen.

Gerät voll beladen, ohne zu überladen, sonst knittert die Wäsche vermehrt.

Wäsche nicht "übertrocknen".

Das Gerät sollte komplett ausgeschaltet werden können (kein Stand-by).

 

Weihnachtsbeleuchtung

Stellen Sie Ihre Weihnachtsbeleuchtung auf eine Beleuchtung mit LED Leuchtmitteln um. Vorteile der LED Leuchtmittel sind eine wesentlich längere Lebensdauer sowie ein geringerer Stromverbrauch. 1 LED hat die Leistung unter einem Watt, herkömmliche dagegen haben ca. 25 Watt. Die Stadtverwaltung möchte sie daher ermutigen, ihre Weihnachtsbeleuchtung für die kommenden Jahre umzustellen. Dadurch leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung.

Mit diesen Energiespartipps wollen wir Ihnen helfen, Ihre Stromkosten zu senken. Weitere Infos unter http://www.stromeffizienz.de/.

 

 


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