Aus der Gemeinderatssitzung

Modellprojekt „Bildungshaus für Drei- bis Zehnjährige“ am Standort Liebenau

Als gute pädagogische Grundidee bezeichnet Bürgermeister Andreas Schmid die Initiative des Kultusministeriums Baden-Württemberg, im Rahmen des Modellprojektes „Bildungshaus für Drei- bis Zehnjährige“ landesweit insgesamt 70 Bildungshausprojekte zu initiieren. Ziel des „Bildungshaus“- Gedankens ist es, Drei- bis Zehnjährigen die Chance zu bieten, gemeinsam zu lernen und zu spielen. „Weil Bildung im Dorf bleiben soll“, so der Ausschreibungstext, sollen besonders einzügige und wenig gegliederte Grundschulen, die eine ausgeprägte Kooperationsstruktur vorweisen können und Erfahrungen mit jahrgangsübergreifenden Lerngruppen haben besondere Berücksichtigung finden. Diese Kriterien erfüllt die Eduard-Mörike-Schule Liebenau. Seitens des Kindergartens und der Grundschule Liebenau besteht daher die Absicht, sich für das Projekt zu bewerben.

Aus Sicht der Verwaltung würde durch das Projekt "Bildungshaus" zudem der Schulstandort Liebenau deutlich gestärkt. „Das Modellprojekt Bildungshaus für Drei- bis Zehnjährige passt in unsere, durch die Realschule erweiterte Bildungslandschaft sehr gut hinein“, betont Bürgermeister Schmid. Als klares Bekenntnis zur Schule und zum Kindergarten wertet Schmid die Zustimmung des Gemeinderats. In der Fernplanung wäre das Bildungshausprojekt weiter zu entwickeln und könnte zum Identifikationspunkt für den Oberen Bezirk werden. „Die Rahmenbedingungen, die wir dort haben, eigenen sich hervorragend“, so Schmid. So sehen es auch Schulleiter Harald Kordes und Kindergartenleiterin Jutta Benzinger und stellen ihre Ideen zum Bildungshausgedanken vor.

"Derzeit zählt die Schule 40 Schüler, Tendenz sinkend", informiert Kordes. Die bereits bestehende Kooperation könnte über das Bildungshausprojekt ausgebaut werden und sich als langfristige Vision ein Bildungszentrum als kultureller Treffpunkt im Oberen Bezirk etablieren. In ihrer Präsentation zeigen Harald Kordes und Jutta Benzinger die bereits bestehende Kooperation ebenso auf wie fünf „Meilensteine“ auf dem Weg zum Bildungshaus und die Gründe und Vorteile, die für das Modell sprechen.

„Als Bildungshaus mit zwei Dächern“, bezeichnet Bürgermeister Schmid die Tatsache, dass beide Einrichtungen vorerst ihren Standort beibehalten. Als „Fernziel“ werde aber „Ein Haus“ angestrebt, so Schmid.

Bei einer Aufnahme in das Modellprojekt sichert das Kultusministerium zu, dass pro teilnehmender Klasse zwei zusätzliche Anrechnungsstunden in der Woche für Lehrkräfte zugewiesen werden. Die Gemeinde als Trägerin des Kindergartens wäre dann verpflichtet, hier gleichzuziehen und das Stundendeputat der Erzieherinnen aufzustocken.

Bürgermeister Schmid weist darauf hin, im Moment nicht nur die Kosten zu sehen, sondern diese als positive Investition in unsere Kinder, in Bildung und in den Oberen Bezirk zu werten.

Einstimmig befürwortet der Gemeinderat die Antragstellung zur Einrichtung eines Bildungshauses für Drei- bis Zehnjährige am Standort Liebenau.

 

Außenbereichssatzung Knellesberg

Im Januar 2008 hat der Gemeinderat das Entwicklungskonzept „Dorfentwicklung Knellesberg“ gebilligt. Mehrheitlich beschließt der Gemeinderat nun für den Ortsteil Knellesberg auf der Grundlage dieses Entwicklungskonzeptes den Entwurf einer Außenbereichssatzung zu erarbeiten.

Bauanträge zum Neubau von Seniorenwohnungen mit Stellplätzen und Carports auf dem Grundstück Karl-Fränkel-Ring Meckenbeuren

Sowohl der Gemeinderat wie auch Bürgermeister Andreas Schmid bekunden ein klares „Ja“ zur Errichtung von Seniorenwohnungen auf dem Grundstück Karl-Fränkel-Ring in Meckenbeuren. „Das Angebot wie auch die Örtlichkeit ist genau richtig“, fasst der Schultes zusammen. Lediglich die Frage des Stellplatzangebotes sei zu klären, so Schmid. Die Verwaltung schlägt deshalb vor, die endgültige Entscheidung über das Einvernehmen der Gemeinde auf die nächste Gemeinderatssitzung am 6. Oktober 2010 zu verweisen. Die Verwaltung wird beauftragt, das mögliche Stellplatzangebot erneut mit dem Antragsteller zu verhandeln. Einstimmig stimmt das Gremium dem Verwaltungsvorschlag zu. 

Bildung eines Ausschusses für Bestattungskultur

Einstimmig wird beschlossen, einen „Ausschuss für Bestattungskultur“ zu bilden. Es handelt sich um einen beratenden Ausschuss. Der Ausschuss besteht aus dem Bürgermeister als Vorsitzendem sowie von der CDU-Fraktion Franz Assfalg, Hubert Bernhard, Berthold Bucher, Karl Gälle, Dr. Josef Sauter, von der Freien Wähler Fraktion Christof Hartmann und Dr. Gunter Burger, von der BUS-Fraktion Gerlinde Wiencirz und Elisabeth Ott sowie von der SPD-Fraktion Ute Staudenmayer (Vertreterin: Ingrid Sauter)

 

Bildung eines Strukturausschusses

Einstimmig wird beschlossen, einen Strukturausschuss zu bilden. Es handelt sich um einen beratenden Ausschuss. Der Ausschuss besteht aus dem Bürgermeister als Vorsitzendem sowie von der CDU-Fraktion Franz Assfalg, Teresa Lorrusso, Markus Müller, Anita Scheibitz und Fritz Weber, von der Freien Wähler Fraktion Annette Kramer und Stefan Amann, von der BUS-Fraktion Engelbert Sachs und Dr. Ursula Herold-Schmidt sowie von der SPD-Fraktion Helga Brauer (Vertreterin: Ingrid Sauter).

 

Vergaben

Kanalinnensanierung im Zuge der Eigenkontrollverordnung

Der Auftrag für die Kanalinnensanierungsarbeiten im Zuge der Eigenkontrollverordnung wird einstimmig an die Firma KFT aus Börslingen vergeben.

 

 

 

 

 

 

 

 


Erstellt am 23.09.2010

zurück

Rathaus Gemeinde

Meckenbeuren
Theodor-Heuss-Platz 1
88074 Meckenbeuren

T 07542/403-0
F 07542/403-100
rathaus@
meckenbeuren.de


Bürgerservice

Alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Viele Behördengänge online, bequem von zu Hause aus erledigen! mehr



Meckenbeuren A-Z

Alle Infos von A bis Z


Gemeindeblatt

Die aktuellen Gemeinde-Nachrichten als Download mehr


Veranstaltungen


Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

  Mai  






Link zum Pflegestützpunkt Bodenseekreis