
Albrecht-Dürer-Schule Meckenbeuren
Erfolgreiche Sanierung ist Grund zur Feier
Die Freude war aus den Gesichtern zu lesen und wurde von den Schülern und Rektorin Sibylle Handschuh bei der Feier im Kulturschuppen kund getan. „Schulleitung und Kollegium danken allen sehr herzlich für die notwendigen Entscheidungen zur umfangreichen Sanierung unserer Schule“, richtete Rektorin Sibylle Handschuh Dank- und Grußworte an Gemeinderat, Bürgermeister und Verwaltung sowie an Architekt Markus Müller. „Es ist toll, dass die Klassenzimmer jetzt schön bunt gestaltet sind“, hörten die vielen Eltern, Großeltern, Geschwister und Gäste die Schüler aufzählen. „Der Kunst- und der Computer-Raum, die hellen Treppenhäuser im Flur, die neuen Fenster mit Sitzpolstern und Arbeitsplätzen für Kleingruppen, das Lesehaus, die Schulküche, die Tischtennisplatte, das Klettergerüst und auch die Photovoltaikanlage auf dem Schuldach“, nannten die Kinder stolz und mit Freude die vielen Verbesserungen in ihrer Schule.
Der Dank von Sibylle Handschuh galt auch dem Lehrerkollegium, den Eltern sowie dem Hausmeister Hansjörg Rixner und Schulsekretärin Rita Weber, die in zehn Jahren Umbauarbeiten so mancher Belastung durch Lärm und Staub ausgesetzt waren und Einschränkungen hinnehmen mussten. Auch das Namensschild der Schule wurde vor kurzem montiert, gefertigt und gespendet hat dies die Firma Ecko.
„Man sieht der Schule nun ihre 60 Jahre nicht mehr an“, freut sich Sibylle Handschuh und betont, dass schön gestaltete Räume wichtig seien, um den Anforderungen für einen zeitgerechten Unterricht Rechnung zu leisten. „Als Schule sagt man danke am besten mit Engagement und guten Leistungen“, schloss Sibylle Handschuh.
Bürgermeister Andreas Schmid lobte in seinem Grußwort das gelungene Endprodukt, die Sanierung sei auch im pädagogischen Sinne gut gelaufen. „Die Fassade ist einmalig und hochkreativ, die Innenräume sind hell und strahlen Offenheit aus“, freut sich das Gemeindeoberhaupt. In zehn Jahren wurden hierfür 3,25 Mio. Euro investiert, Zuschussmittel erhielt die Gemeinde 1,53 Mio. Euro. Als gute und richtige Investition, die in die Zukunft gerichtet war, lobte Schmid die politische Entscheidung des Gemeinderates. „Aus dieser Schule ist eine schöne Schule geworden“, bestätigte auch Schulamtsdirektor Adam Hornung.
„Früher war es eine Schule für Erwachsene und wir wollten, dass es eine Schule für Kinder wird“, erinnert sich Architekt Markus Müller. „Deshalb wurden verschiedene Räume geschaffen, in denen ihr gemeinsam lernen könnt, wo sich Kinder entwickeln und viele neue Dinge entdecken können“, so Müller.
Ein neues Ding haben auch die Kinder beim anschließenden Musical entdeckt, das in Kooperation mit der Theatergruppe „Morgenstern, Kasper & Co“ und von den Lehrerinnen Ariane Bücheler und Margarete Baumann mit der Theater- und Chor-AG einstudiert wurde. Verkleidet als Schweine, Bären, Kühe, Mäuse und Hasen entdecken sie „Das Dings“ und überlegen, was dieser blaue Gegenstand wohl sein könnte. Ein Schiff etwa, oder ein Traktor? Ein Rennwagen oder ein Klavier? Erst als sie das Gespräch zweier Kinder belauschten hörten sie, dass „Das Dings“ ein Stuhl ist, auf den sich Menschen zuweilen setzen. „Mit sehr viel Fleiß und Disziplin haben die Kinder ihre Rollen gelernt und ihre Sache super gemeistert“, lobte Ariane Bücheler und dankte der Chor-Band für die musikalische Begleitung. „Es war eine tolle Arbeitsgruppe aus Kindern und Eltern, eine herrliche, zuverlässige Gemeinschaft“, so Bernhard Morgenstern. „Bei diesem Musical wird deutlich, was Schule heute leisten kann und auch leisten muss“, bestätigte der Heilpädagoge.
Erstellt von Chr. Ehmann am 26.07.2010
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