
Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung beteiligen sich
Die Gemeinde Meckenbeuren engagiert sich seit einigen Monaten verstärkt beim Thema umweltfreundliche Mobilität und Radverkehr. Neben der Entscheidung zum Bike-Tower am Bahnhofplatz finden zahlreiche weitere Aktionen statt im Hinblick auf eine umweltfreundliche Mobilität. Neben der vergangenen Wasser-Radtour zum 100jährigen Bestehen der Wasserversorgung Meckenbeuren ist auch die Teilnahme an der Initiative „Mit dem Rad zur Arbeit“ ein weiterer Baustein. Die Initiative dauert vom 1. Juli bis 31. August 2011 und wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) und der AOK durchgeführt. Rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und der örtlichen Schulen beteiligen sich an der Aktion. Eingeteilt in Teams oder Einzeln sollte mindestens 20 mal mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren werden.
„Wir wollen Vorbild sein seitens der Gemeinde und sehen uns selbst als Bestandteil des Projektes“, informiert Bürgermeister Andreas Schmid. „Unser Ziel ist die Reduktion des Autoverkehrs“, sagt der Schultes auch im Hinblick auf die Infrastruktur für eine zukunftsgerichtete Mobilität.
„Das Projekt ‚Mit dem Rad zur Arbeit’ steht im Netzwerk mit dem ADFC und der AOK als Organisatoren“, informiert Projektleiter Georg Schellinger. Von rund 55 Bediensteten im Rathaus nehmen über 20 Kolleginnen und Kollegen an der Aktion teil. Auch seitens der Schulen wird vom Lehrerkollegium, den Hausmeistern und Schulsekretärinnen mit gutem Beispiel voran gegangen. „Die zurückgelegten Kilometer werden in einer Tabelle erfasst, sodass auch die entsprechende CO²-Einsparung errechnet werden kann“, informiert Schellinger.
„7355 Radfahrer beteiligten sich 2010 in Baden-Württemberg an der deutschlandweiten Aktion“, berichtet Jasmin Schwierz von der AOK. „Unser Ziel ist es, immer mehr Menschen aufs Rad zu bringen, um dadurch die Gesundheit zu fördern und Krankheiten vorzubeugen“.
Stefan Huber vom ADFC wünscht sich, dass möglichst viele das Fahrrad als alternatives Modell erkennen und ein Umdenken stattfindet. „Mit dem Rad zur Arbeit kommt man bereits fit am Arbeitsplatz an und fördert die Gesundheit“, so Huber. Die Gemeinde werde aus einem ganz anderen Blickwinkel gesehen, weiß Huber aus seiner langjährigen Erfahrung.
Zur Förderung der umweltfreundlichen Mobilität hat die Gemeindeverwaltung drei Dienst-Pedelecs angeschafft. „Diese können bis 25 km/h unterstützend wirken, sehen aus wie normale Fahrräder und können auch mit Muskelkraft bedient werden“, informiert Richard Dämpfle von der Firma Saikls. “Der Strom für die Akkus wird zu 100 Prozent aus Ökostrom bezogen“, so Dämpfle.
„Wir wollen versuchen, auch unsere Gewerbebetriebe vor Ort mit ins Boot zu holen und Impulse auch für andere Bereiche zu geben“, sagt Bürgermeister Andreas Schmid.
Erstellt von Chr. Ehmann am 08.06.2011
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