Bürgerempfang 2017

Großen Zuspruch hat auch die zweite Auflage des Bürgerempfangs am Freitag, 20. Januar 2017 in der Aula des Bildungszentrums Meckenbeuren erfahren. Unter den zahlreichen Gästen konnte Bürgermeister Andreas Schmid auch Landrat Lothar Wölfle sowie die Freunde und Vertreter der Partnergemeinden Kehlen / Luxemburg und Neustadt / Sachsen willkommen heißen. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Bigband „Blue Notes“ der Musikschule unter Leitung von Richard Nickel. Zwischen dem Jahresrückblick und Ausblick von Bürgermeister  Andreas Schmid und der Ehrung verdienter Persönlichkeiten unterhielt der Zauberer Enzo Paolo die Gäste. Bürgermeister Schmid blickte auf die weltpolitischen Ereignisse wie den Brexit, die Wahlen in den USA und das Flüchtlingsthema. Für ihn sei klar, „…wenn Menschen, egal aus welchem Kulturkreis in Not sind, wird Ihnen geholfen soweit wir können. Dies schulden wir nicht nur den Menschen, sondern auch unserem christlichen und humanistischen Menschenbild“, sagte Bürgermeister Schmid. Im Blick auf die Gemeinde und die Region mache er als größtes Problem den extremen Engpass an Wohnraum aus. Mit Ehrlosen West II, dem ehemaligen Selbi-Areal, Reute Nord, der Tettnanger Straße 1, dem Quartier Buch und auch dem Alten-Schmiede-Platz sollen Wohnprojekte mit Dynamik angegangen und in der Ortsmitte zentral frequenzbringende Dienstleistungen, Einzelhandel oder Gewerbe untergebracht werden. „Aber wir müssen die entsprechenden Bauvorhaben so verträglich wie möglich gestalten“, betonte Schmid mit Blick auf die Anwohner. „Natürlich dürfen wir auch nicht unsere Ortsteile vergessen“, sagte Schmid und nannte das Entwicklungskonzept Kehlen, den Bürgerpark Ried, die Kinder- und Jugendbeteiligung im Bereich der Grundschule und den „Runden Tisch“ am Bildungszentrum wichtige Beteiligungsprozesse. Während man beim Thema Verkehr bei den drei Großprojekten „Entlastung der Tettnanger Straße mit dem Durchstich im Bereich Jasminweg“, der „Südumfahrung Kehlen“ und der „Elektrifizierung der Südbahn“ kurz vor einer erfolgreichen Umsetzung stehe, gelte es konsequent weiter am Thema B 30 neu dran zu bleiben im Wissen, dass es im Regierungspräsidium zu einer Neuzuordnung des Projektes gekommen sei. „Wir brauchen schnellstmöglich die Entlastung unserer Ortsdurchfahrten, nicht nur wegen der baulichen Entwicklungsmöglichkeiten, sondern vor allem wegen der Entlastung unserer Bürgerinnen und Bürger“, betonte Schmid. Auf Grund von Großinvestitionen wie dem Bildungszentrum, den Schulen insgesamt und den Kindertageseinrichtungen habe Meckenbeuren im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden einen hohen Schuldenstand. Anderseits sei aber festzustellen, dass die Gemeinde eine sehr positive Dynamik bei der Steuerkraftmesszahl habe. Ein zentraler Faktor sei hier die Gewerbesteuer, die sich bereits seit einigen Jahren auf hohem Niveau stabilisierte. Dies sei den Betrieben in Meckenbeuren zu verdanken und den innovativen Gewerbetreibenden. „Die Gewerbesteuer ist eine wesentliche finanzielle Säule, welche das Projekt Halle Meckenbeuren im Jahr 2017 ermöglicht“, dankte der Schultes. Des Weiteren galt sein Dank den Vereinen, Kirchen und Institutionen der Gemeinde, die ein extrem breites Angebot für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren bieten. Mit Blick auf das Wahljahr 2017 stehe voraussichtlich im Oktober auch die Bürgermeisterwahl in Meckenbeuren an, sagte Andreas Schmid. Er habe sich selbst die Frage gestellt, ob er bei der Bürgermeisterwahl wieder anzutreten bereit ist und sei zu der Antwort gekommen: „Ja, ich will wieder Bürgermeister der tollen Gemeinde Meckenbeuren werden“, freue er sich doch jeden Tag aufs Neue auf die anstehenden Herausforderungen.

Im Mittelpunkt des Bürgerempfangs stand auch in diesem Jahr die Ehrung von verdienten Persönlichkeiten. Wertschätzung und Anerkennung galt  dem „Spitzenduo“ Ingrid und Peter Sauter, die 1995 die Kinderspielstadt „Mini-Mecka“ ins Leben gerufen haben. Ebenso dem Freundeskreis Asyl, für den Willi Bernhard, Hubert Vogt, Ninette Schöttle, Ernst Macho und Max Jung  stellvertretend für alle Mitglieder die Ehrung entgegen nahmen. „Sie machen einen richtig guten Job, nicht nur für Flüchtlinge, sondern für alle“, dankte Schmid. Peter Wirth wurde als Landessieger des Deutschen Handwerks im Ausbildungsberuf Wärme-Kälte- und Schallschutzisolierer gewürdigt und die musikalischen Talente Hannah Abt und Moritz Nussbaumer (beide Percussion), für den zweiten Preis im Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ sowie Simon Benz (Waldhorn) für den ersten Preis beim Landeswettbewerb und Tim Vögele (Percussion) für den zweiten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Auch in der Kategorie „Sport“ kann die Gemeinde Meckenbeuren auf viele herausragende Talente stolz sein. So ist die 16-jährige Anna Ludescher Baden-Württembergische Vizemeisterin im Leichtathletik Vierkampf und das Team Moritz Heerling, Baldur Schwarzer und Marco Birkenmaier Baden-Württembergische Meister im Leichtathletik Zehnkampf U 18. Vom Schützenverein Brochenzell erreichte der 14-jährige Tobias Ullmann den ersten Platz bei der Landesmeisterschaft Feldbogen, seine Mutter Angelika Ullmann erzielte den zweiten Platz sowie den zehnten Platz bei der Deutschen Meisterschaft Feldbogen. Nicole Flitz erreichte den 5. Platz bei der Landesmeisterschaft Bogen Halle. Im Bereich Hundesport wurden Klaus Halder, der seinen Hund Cliff mitgebracht hatte und Jessica Halder für die Plätze fünf und vier bei der Landes-Fährtenhundeprüfung ausgezeichnet. Vivian Votu, 17 Jahre, wurde als Deutsche Vize-Meisterin in Karate geehrt sowie Mark-Reiner Schmidt als Vizeweltmeister im Super Motocross. Für das „Team Centurion Vaude“ traten Jochen Käß, Richard Dämpfle und Markus Kaufmann auf die Bühne, erzielte das Team doch den vierten Sieg in Folge beim wichtigsten MTB Etappenrennen in Europa. Markus Kaufmann ging 2016 zudem als Deutscher Meister im Mountainbike-Marathon hervor. Für Marco Mathis, U 23-Straßenrad-Weltmeister und vierfacher Deutscher Meister nahm Vater Harald Mathis die Ehrung entgegen, da Marco Mathis aus dem Trainingslager in Calpe/Spanien kommend erst später zum Bürgerempfang zustoßen konnte. Olympiateilnehmer und dreifacher deutscher Meister Gregor Traber freute sich wie seine Vorgänger über die Ehrung und betonte, dass Meckenbeuren immer seine Heimat bleiben werde, habe er hier doch seine Wurzeln und denke gerne an seine sportlichen Anfänge beim TSV Meckenbeuren zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Erstellt am 21.01.2017

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