BürgerMobil Meckenbeuren auf Fahrersuche

Nachdem sich das Projekt „emma“ mittlerweile zur Erfolgsgeschichte entwickelt hat und rund 100 Fahrgäste pro Woche befördert werden, sucht der Verein „BürgerMobil Meckenbeuren“ weitere Fahrerinnen und Fahrer, um das tolle Angebot auch in Zukunft aufrecht zu erhalten und weiter auszubauen. „Am Montag hatten wir  17 Fahraufträge in acht Stunden, es wurden 29 Personen befördert - damit sind wir an der Leistungsgrenze“, bringt es Hans-Hermann von Essen auf den Punkt. Aktuell decken tatsächlich nur 16 aktive Fahrerinnen und Fahrer das Angebot  „Bürger fahren für Bürger“ ab und freuen sich über die positive Resonanz und die große Dankbarkeit vieler Fahrgäste. „Wir wollen unsere Fahrer nicht über Gebühr belasten, deshalb soll es bei einem Dienst pro Woche bleiben“, sind sich Engelbert Sachs, Joachim Stütz und Hans-Hermann von Essen beim Pressetermin. „Aus diesem Grund und auch weil wir uns in Anbetracht unseres Altersdurchschnitts um den Nachwuchs bemühen müssen starten wir diesen Aufruf und hoffen, dass sich noch mehr Fahrerinnen und Fahrer finden“, erklärt Engelbert Sachs als Vorsitzender von „BürgerMobil Meckenbeuren“. Besonders stolz sind die Fahrer auf das breite Angebot, denn „emma“ fährt von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr und dienstags, donnerstags und freitags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Gebucht werden muss die Fahrt spätestens eine Stunde vor Abfahrt. Hier gilt der Dank der „BürgerMobil“-Vertreter besonders dem Verkehrsverbund bodo wie auch der Gemeinde für die Unterstützung. Stolz zeigen sich die Fahrer auch darauf, dass mit einem Elektroauto gefahren wird und man so, zusätzlich zur Unterstützung und Hilfe für Mitbürger, auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Der Nissan Leaf fährt mit Elektromotor, das heißt ohne Schaltgetriebe, ohne Kupplung, ohne Anlasser, ohne Lichtmaschine, aber komfortabel wie ein herkömmliches Fahrzeug  mit Verbrennungsmotor und Automatikgetriebe, ist sehr leise und hat durchaus eine flotte Beschleunigung. Und wenn im Eco-Modus gefahren wird sogar zehn Prozent mehr Reichweite. Das Laden ist kinderleicht und auch der notwendige Personenbeförderungsschein ist nicht schwierig zu bekommen. „Zwei Jahre Fahrpraxis, ein polizeiliches Führungszeugnis und ein Gesundheits- und Reaktionstest sind die einzigen Voraussetzungen“, erklärt Engelbert Sachs.  „Das BürgerMobil ist die Ideallösung für einen vernetzten Verkehr“, sind sich die Fahrer einig, denn viele Fahrgäste wollen an den Bahnhof oder zum Flughafen und kommen von dort aus in alle Richtungen. „Das ist ja wie im Paradies, sagte einmal eine Dame, die zum Bahnhof und mit dem Zug nach Aulendorf wollte“, erzählt Hans-Hermann von Essen. „Wir sind das pünktlichste öffentliche Verkehrsmittel in der Gemeinde, sagen viele Fahrgäste“, freut sich auch Joachim Stütz über die positiven Rückmeldungen. „Wir kennen viele Fahrgäste mittlerweile gut, es ist fast schon familiär“, erklären alle drei. So hatte Engelbert Sachs eine 90-Jährige Mitbürgerin als Fahrgast und erkannte in ihr eine gute Bekannte aus der Kindheit. Der jüngste Fahrgast war sechs Jahre alt und fuhr von Brochenzell nach Sibratshaus um Freunde zu besuchen. „Auch viele Heimbewohner und Beschäftigte der Stiftung Liebenau nutzen das Angebot“, wissen die engagierten Fahrer und helfen gerne. „Eine Frau erzählte mir, dass in ihrem Freundeskreis der wöchentliche Kaffeeklatsch von Mittwoch auf Donnerstag verlegt wurde, weil „emma“ am Mittwochnachmittag nicht fährt“, erzählt Sachs. Einig sind sich die Fahrer auch über die Gründe, warum sie sich engagieren: Christliche Nächstenliebe, Hilfe für die Gesellschaft und für die Mitmenschen und die Hoffnung, dass man irgendwann selbst dieses Angebot nutzen kann, wenn man darauf angewiesen ist. „Ganz nach dem Kennedy-Zitat  ‚Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst‘ funktioniert das Ganze nur, wenn sich Menschen engagieren und mitmachen und wenn wir weitere Fahrer finden“, erklärt Hans-Hermann von Essen und blickt auf die Zielgruppe junge Senioren, die Gutes tun wollen und der Gemeinschaft etwas zurückgeben möchten.

Wenn Sie sich engagieren möchten oder Fragen haben zu BürgerMobil Meckenbeuren e. V. wenden Sie sich bitte an den Vorsitzenden Engelbert Sachs, Hirschlatter Straße 24, 88074 Meckenbeuren, E-Mail: engelbert.sachsbund.net.


Erstellt am 25.01.2017

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