Kehlens Geschichte ist eigentlich die Geschichte seiner einzelnen Teilorte. Die Gemeinde als solche entstand erst durch die Gemeindereform 1937. Hier folgt stellvertretend für alle Orte ein kurzer Abriss der Geschichte des namensgebenden Orts.
Um die Mitte des 12. Jahrhunderts schenkte ein Mann namens Rudolf, der in Kreuzlingen Mönch wurde, sein Erbgut, zu dem auch die Kirche in Kehlen gehörte, an sein Kloster.
Diese um 1160 von Bischof Hermann von Konstanz geweihte Kirche zur hl. Verena war dem Kloster Kreuzlingen angegliedert. Kreuzlingen hatte auch in Hirschlatt Besitzungen und eine Pfarrei; 1275 bestanden noch beide nebeneinander, aber schon 1363 wurde die Pfarrei Kehlen von Hirschlatt aus versehen. Das blieb so bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts (Klagen der Kehlener 1680).
Nachdem in Kehlen bereits Mitte des 12. Jahrhunderts eine Kirche gebaut wurde, ist allerdings zu vermuten, dass der Ort selber viel älter ist.
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