Brochenzell (erstmals 861 urkundlich genannt) heisst in einer Urkunde des Klosters Löwental von 1472 "Zu der zerbrochenen Zelle" und verdankt wahrscheinlich einer der Zellen, wie die Wohnbesitze der ersten Priester des Christentums benannt wurden, seinen Namen. Der Name muss gewechselt haben, denn der ursprüngliche Name lautete Eigelsweiler.
Brochenzell gehörte einmal zur Grafschaft Heiligenberg. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kam der Ort 1455 an das Kaufmannsgeschlecht Humpis.
1710 verpfändeten die Humpis die Herrschaft Brochenzell an das Kloster Weingarten.
Schließlich wurde Brochenzell nach wechselvoller Geschichte ein Ortsteil von Ettenkirch und kam erst 1937 nach Meckenbeuren.
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