Die ersten Anzeichen, die auf die Existenz Meckenbeurens hinweisen, liegen rund 1100 Jahre zurück. In einer St. Gallener Urkunde aus dem Jahr 879 ist von einem "Megi" die Rede, der als einer der ersten Siedler in unserem Raum in das Licht der Geschichte tritt. Es wird deshalb vermutet, daß der Name der Gemeinde aus dem Personennamen "Megi" und dem Zusatz "Beuren" zusammengesetzt ist. Dabei geht Beuren zurück auf das althochdeutsche Wort "Bur", das soviel wie Hof, Wohnung, Haus bedeutet. Meckenbeuren würde also bedeuten: "Die Höfe Megis". In der St. Gallener Urkunde ist lediglich der Name bzw. eine vorhandene Siedlung erwähnt, sie hat aber mit einer Gemeindegründung nichts zu tun.
Einige Historiker aus unserem Raum bezweifeln allerdings einen realistischen Zusammenhang zwischen dem Namen "Megi" und der Gemeinde Meckenbeuren. Es ist zu vermuten, dass unsere Gegend schon wesentlich früher besiedelt war. Erst in einer Urkunde von 1496 ist von Meckenbeuren als Gemeinde die Rede. Bis 1897 hieß die Gemeinde Untermeckenbeuren.
Im Jahr 1094 soll Meckenbeuren in den Besitz des Klosters Weingarten gekommen sein, das es 1530 für 3100 Gulden an den Grafen Haug von Montfort verkaufte. 1780 kam Meckenbeuren zusammen mit dem übrigen Besitz des Grafen Montfort an Österreich, an das dieser völlig verschuldet war.
Durch Napoleon wurde Meckenbeuren im Jahr 1806 bayrisch und kam 1810 an Württemberg. Der Bau der Bahnlinie Ulm-Friedrichshafen im Jahr 1847 brachte Meckenbeuren einen enormen Einwohnerzuwachs.
Was Meckenbeuren jedoch überall bekannt gemacht hat, ist wohl das Lied: "Auf d’r schwäbische Eisenbahn . . ."
Meckenbeuren
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