Keine erhöhten Uranwerte im Trinkwasser erwartet

Wie kürzlich bekannt und über die Medien verbreitet wurde, ist bei mehreren Trinkwasserversorgungen eine erhöhte Konzentration des natürlich vorkommenden Schwermetalls Uran aufgetreten.

Für die Versorgungsbereiche des Wasserwerks Meckenbeuren (Meckenbeuren, Brochenzell, Brugg, Habacht, Obermeckenbeuren, Berg, Furt, Hegenberg, Hirschach, Knellesberg, Langentrog, Liebenau, Madenreute, Mühlebach, Sandgrub und Straß) und des Zweckverbandes Wasserversorgung Unteres Schussental (ZWUS) (Versorgungsbereich Ortschaft Kehlen, Teilorte Buch, Reute, Kehlen, Sammletshofen, Siglishofen, Gerbertshaus, Gunzenhaus, Lochbrücke, Sibratshaus, Schübelbeer, Schindelhof, Sassen, Schuppenwies, Schürten, Hechelfurt, Reutenen, Hagenbuchen, Bürgermoos, Pfingstweid, Walchesreute, Kau, Motzenhaus, Gemeinde Eriskirch) kann jedoch voraussichtlich Entwarnung gegeben werden. Beim Wasserwerk wurden im April 2008 u.a. Beprobungen auf Uran durchgeführt. Der festgestellte Wert lag bei 1,1 Mikrogramm je Liter und somit klar unter dem jetzt zur möglichen Festsetzung diskutierten Grenzwert (10 Mikrogramm je Liter). Außerdem wird auch der für die Zubereitung von Babynahrung empfohlene Richtwert von 2 Mikrogramm je Liter problemlos eingehalten.

Für den ZWUS liegen zwar derzeit keine aktuellen Werte vor, eine Beprobung wurde jedoch bereits veranlasst. Es wird von ähnlichen Werten wie beim Wasserwerk Meckenbeuren ausgegangen.

Fragen beantworten gerne Ihre Wasserversorger (Tel. 07542/403-251) und das Gesundheitsamt im Landratsamt Bodenseekreis (Tel. 07541/204-5844).

Ihre Wasserversorgungen

 

Trinkwasser vom ZWUS und Wasserwerk Meckenbeuren nicht mit Uran belastet

Die jüngsten Pressemeldungen bezüglich erhöhter Urangehalte im Trinkwasser haben die Kunden der örtlichen Wasserversorger verunsichert. Auch die Geschäftsstellen vom ZWUS und Wasserwerk haben einige Nachfragen besorgter Bürgerinnen und Bürger zu verzeichnen gehabt.
Uran ist ein Schwermetall, das in höheren Konzentrationen giftig auf den menschlichen Körper wirkt. ZWUS und Wasserwerk haben umgehend Entwarnung geben können, da Beprobungsergebnisse bereits in der Vergangenheit unbedenklich waren.

Eine aus gegebenem Anlass ganz aktuell durchgeführte Untersuchung hat nun bestätigt, dass sowohl der als generelle Grenzwert diskutierte Wert von 10 Mikrogramm je Liter als auch der für Kleinkinder maßgebliche Wert von 2 Mikrogramm je Liter in allen Wasservorkommen des ZWUS und des Wasserwerkes deutlich unterschritten ist.

Fragen im Zusammenhang mit unserem Trinkwasser beantworten Ihnen gerne die Geschäftsstellen (Tel. 07542/403-251 oder 07542/403-215).